10 % der Weltbevölkerung sind einer Schätzung der Weltgesundheitsorganisation zufolge von Legasthenie betroffen. Das kann große Auswirkungen auf die berufliche Zukunft und die Weiterentwicklung haben, dabei spielt das Umfeld eine maßgebende Rolle. Das muss aber nichts heißen: Es gibt auch einige bekannte Persönlichkeiten, die Legastheniker waren beziehungsweise noch sind.
Post vom 28. Juni 2024
Zwei Drittel aller Legastheniker sind männlich. Die Ursache für Legasthenie liegt großteils in den Genen. Die Entwicklungsstörung ist jedoch unabhängig von weiteren Einflüssen auf die Person, die Entwicklung dieser jedoch schon.
Post vom 27. Juni 2024
Etwa 50 % der Lesefähigkeit und 60 % der Rechtschreibfähigkeit beruht auf Vererbung. Dabei können auch einzelne Generationen übersprungen werden. Die Vorfahren haben also grundsätzlich passiv einen großen Einfluss darauf, ob man später Legastheniker wird.
Post vom 26. Juni 2024
136,5 Förderstunden braucht ein Legastheniker durchschnittlich, um das Gelernte einer Therapie zu automatisieren. Das entspricht 1 bis 2 Förderstunden pro Woche in einem Behandlungszeitraum von 1,5 bis 2 Jahren. Dazu kommen noch regelmäßige Aufgaben für zu Hause.
Post vom 25. Juni 2024
3.500.000 Menschen in Deutschland sind Legastheniker. Für sie ist die Sprache wie ein aufwendig zu entschlüsselnder Code. Legasthenie ist dabei unabhängig von Entwicklungsalter, Intelligenzgrad, einer möglicherweise fehlenden Beschulung sowie Erkrankungen beziehungsweise Hirnschädigungen. Es gibt zwar Hilfsmittel, heilbar ist Legasthenie jedoch nicht.
Post vom 24. Juni 2024